{"id":250,"date":"2011-02-03T18:20:20","date_gmt":"2011-02-03T17:20:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.virtuellespielewelten.de\/?page_id=250"},"modified":"2014-06-29T09:53:30","modified_gmt":"2014-06-29T08:53:30","slug":"dorners-modell-komplexe-situationen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lordkhan.homelinux.org\/virtuellespielewelten\/?page_id=250","title":{"rendered":"D\u00f6rners Modell: Komplexe Situationen"},"content":{"rendered":"<p>Ein Vertreter der psychologischen Betrachtungsweise von komplexen Systemen ist Dietrich D\u00f6rner. Er hat in vielen computerbasierten Planspielen herausgefunden, welche Strategien Menschen entwickeln, um mit Problemstellungen in komplexen Situationen umgehen zu k\u00f6nnen. Seine Erkenntnisse sind bereits in die obige allgemeine Beschreibung komplexer Systeme mit eingeflossen. Daher wird nur kurz auf die Definition D\u00f6rners eingegangen. Hier sollen vor allem die von D\u00f6rner herausgearbeiteten Problembereiche beim Handeln in komplexen Situationen beschrieben werden, da dort konkrete Anhaltspunkte f\u00fcr die weitere Bearbeitung der Fragestellung zu finden sind. Zu beachten ist, dass D\u00f6rner von \u201ekomplexen Situationen\u201c<a name=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> spricht, da sein Fokus speziell auf das Handeln liegt, was aufgrund seiner zeitlichen Dimension in Situationen stattfindet. Gleichzeitig spricht D\u00f6rner allerdings auch immer von Systemeigenschaften bzw. dem Handeln im System, so dass komplexe Situation und komplexes System synonym verwendet werden. Zudem sind seine Kriterien f\u00fcr komplexe Situationen identisch zu denen komplexer Systeme, so dass derselbe Sachverhalt nur aus einem anderen Blickwinkel untersucht wird: Komplexe Situation meint das Handeln in komplexen Systemen.<\/p>\n<p>D\u00f6rner definiert ein komplexes System ebenfalls als ein viele sich wechselseitig beeinflussende Elemente besitzendes, stark vernetztes, intransparentes Geflecht, in dem aufgrund einer bestimmten Dynamik eine gleichzeitige Beachtung aller Komponenten und eine Prognosenbildung schwierig sind<a name=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p>Eine wichtige Anmerkung mit Blick auf die Beurteilung eines komplexen Systems soll noch erw\u00e4hnt werden: Es existiert kein Index wie die Richterskala, der angibt, wie komplex ein System ist<a name=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a>. Die Kriterien m\u00fcssen zwar erf\u00fcllt sein, aber es kann durchaus sein, dass unterschiedliche Probanden ein System unterschiedlich beurteilen.<\/p>\n<h3>Relevante Bereiche in D\u00f6rners Modell<\/h3>\n<p>In Anlehnung an seine durchgef\u00fchrten Planspiele und weitere Untersuchungen hat D\u00f6rner verschiedene Bereiche herausgearbeitet, die ein Arbeiten mit komplexen Systemen schwierig gestalten bzw. markant f\u00fcr diese sind. F\u00fcr diese Bereiche hat er sowohl konkretes Fehlverhalten als auch m\u00f6gliche L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten beschrieben. Zu beachten ist hier, dass diese L\u00f6sungswege keinen Anspruch auf universelle G\u00fcltigkeit besitzen und dementsprechend ihre Anwendung immer auf den konkreten Fall hin \u00fcberpr\u00fcft und angepasst werden muss<a name=\"_ftnref4\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a>. Weiterhin ist zu erw\u00e4hnen, dass die verschiedenen Bereiche nicht f\u00fcr sich alleinstehend sind, sondern dass es immer wieder Verbindungen untereinander gibt. Die Grenzen sind also flie\u00dfend. Zudem gilt, dass diese Handlungsfelder bei jedem komplexen System unterschiedlich stark gefordert werden, so dass nicht pauschal gesagt werden kann, wie die notwendigen Kompetenzen verteilt sein m\u00fcssen. Es geht D\u00f6rner vielmehr darum, dass diese Felder erkannt und beachtet werden, und dass die F\u00e4higkeiten sich individuell dem System anpassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Folgende Bereiche bestimmt D\u00f6rner in seinem Modell:<\/p>\n<h4>Zielsetzung<\/h4>\n<p>Dem Handeln sollte, gerade mit Blick auf Projekte, die ebenfalls ein komplexes System darstellen k\u00f6nnen, ein bestimmtes Ziel zugrunde liegen. Dieses Ziel darf dabei nicht zu allgemein gefasst sein. Im Idealfall ist es messbar. Oft handeln Menschen zwar im Glauben ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, das Ziel ist dabei jedoch so abstrakt gefasst, dass es nicht wirklich m\u00f6glich ist, zu sagen, ob es erreicht worden ist bzw. werden kann. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist: h\u00f6here Lebensqualit\u00e4t im Stadtteil. Dabei kann zwischen positiven (dies soll erreicht werden) und negativen (dies soll abgeschafft werden) Zielen unterschieden werden. Positive Ziele sind dabei eher konkreter formuliert als negative, da bei diesen unklarer ist, was eigentlich erreicht werden soll<a name=\"_ftnref5\" href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>.<\/p>\n<h4>Modellbildung<\/h4>\n<p>Wie in der allgemeinen Beschreibung bereits erw\u00e4hnt, sind komplexe Systeme oft intransparent und schwer zu \u00fcberblicken. Bei Problemstellungen in der Realit\u00e4t ist es daher ratsam, sich ein Bild, ein Modell, zu erstellen, um das Problem und die Lage des Problems innerhalb eines Systems abbilden zu k\u00f6nnen. Probleme sind meist nicht monokausal bedingt, so dass eine genauere Betrachtung von Ursachen und m\u00f6glichen Auswirkungen des eigenen Handelns notwendig wird. Daher kommt der Modellbildung eine besonders wichtige Rolle zu. Bei der Arbeit mit einem komplexen System gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten, dieses abzubilden: Vernetzungskreise, Wirkungs- und Flussdiagramme sind nur drei Beispiele hierf\u00fcr, aber es gibt nat\u00fcrlich noch weitere Varianten<a name=\"_ftnref6\" href=\"#_ftn6\">[6]<\/a>. Hilfreich bei unbekannten Systemen kann dabei ein Analogieschluss sein, d.h. der Vergleich der vorhandenen Situation mit bereits bekannten Situationen<a name=\"_ftnref7\" href=\"#_ftn7\">[7]<\/a>.<\/p>\n<p>Eine weitere h\u00e4ufig beobachtete Schwierigkeit ist hierbei, dass Modelle zwar gebildet werden, diese jedoch aufgrund fehlender oder ungenauer Informationsbeschaffung oder bereits falscher Annahmen \u00fcber die Realit\u00e4t nur unzureichend das System abbilden. Das Modell kann dabei zu fein oder zu grob aufgel\u00f6st, die Beziehungen zwischen den einzelnen Elementen nicht, nur unzureichend oder sogar falsch dargestellt und Abl\u00e4ufe ungen\u00fcgend abgebildet sein. Folglich sollte ein erstelltes Modell stets auf Fehler gepr\u00fcft werden. Dabei muss f\u00fcr den Nutzer des Modells ersichtlich sein, wie die einzelnen Elemente sich gegenseitig beeinflussen. Weiterhin muss er wissen, wie die einzelnen Elemente eingebettet sind und in welche Bestandteile sie zerlegt werden k\u00f6nnen, damit Wechselwirkungen vorhergesehen, Aussagen \u00fcber ein System beurteilt und Eingriffe in das System zielorientiert durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen<a name=\"_ftnref8\" href=\"#_ftn8\">[8]<\/a>.<\/p>\n<h4>Zeitabl\u00e4ufe<\/h4>\n<p>Nicht nur eine aktuelle Situation muss bei einem System erfasst und beurteilt werden k\u00f6nnen, sondern auch das Verhalten im Laufe der Zeit. D\u00f6rner hat hier in seinen Experimenten und Analysen historischer Ereignisse immer wieder festgestellt, dass Menschen sehr gro\u00dfe Schwierigkeiten haben, Ver\u00e4nderungen vorhersagen zu k\u00f6nnen. Das Problem liegt oft darin, dass die Versuchspersonen keine Analyse von Verl\u00e4ufen durchf\u00fchren, die Abl\u00e4ufe nicht grafisch darstellen (hier k\u00f6nnen sehr schnell Entwicklungen erkannt werden; D\u00f6rner spricht in diesem Zusammenhang von einer Zeitfigur, die zur Raumfigur wird) oder Informationen aufgrund einer bestimmten Einstellung nicht wahrnahmen, grunds\u00e4tzlich jedoch (ausreichend) Informationen vorhanden sind<a name=\"_ftnref9\" href=\"#_ftn9\">[9]<\/a>. Bei der Betrachtung von Zeitabl\u00e4ufen in Verbindung mit der Modellbildung sind R\u00fcckkoppelungen als besondere Beziehungsform hervorzuheben, da diese h\u00e4ufig Ursache f\u00fcr dramatische Ver\u00e4nderungen innerhalb eines Systems sein k\u00f6nnen<a name=\"_ftnref10\" href=\"#_ftn10\">[10]<\/a>. Als kurzen Rat gibt D\u00f6rner an:<\/p>\n<blockquote><p><small>\u201eVersuche die Ablaufcharakteristika des Prozesses zu erfassen! Mach dir dazu Notizen, damit du ber\u00fccksichtigen kannst, was fr\u00fcher war, und du nicht nur dem Augenblick ausgeliefert bist! \u2013 Versuche zu antizipieren!\u201c<a name=\"_ftnref11\" href=\"#_ftn11\">[11]<\/a><\/small><\/p><\/blockquote>\n<h4>Planen<\/h4>\n<p>Die Einsch\u00e4tzung und Beurteilung von zeitlichen Abl\u00e4ufen ist besonders wichtig f\u00fcr die Planung von z.B. System\u00e4nderungen. F\u00fcr eine Planung ist es notwendig, das System gut zu kennen (Modellbildung), sich konkrete und messbare Ziele gesetzt zu haben und absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, wie sich das System w\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung der einzelnen Schritte und auch im Anschluss verhalten wird. Bei der Planung ist es, \u00e4hnlich wie bei der Modellbildung, notwendig, sich ein Bild davon zu machen, wie sich Ver\u00e4nderungen an Punkt X auf Punkt Y oder sogar Punkt Z auswirken und was daf\u00fcr getan werden muss. Weiterhin muss der Planende beachten, dass \u00c4nderungen verschiedene Auswirkungen haben k\u00f6nnen, so dass ein ganzes Geflecht von M\u00f6glichkeiten und Abl\u00e4ufen entstehen kann. Da nat\u00fcrlich nicht alle M\u00f6glichkeiten erfasst werden k\u00f6nnen, ist es immer notwendig, den Suchraum auf bestimmte einzugrenzen. Hinzu kommt auch, dass Menschen oft nicht in der Lage sind, (geplante) Abl\u00e4ufe zeitlich einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<a name=\"_ftnref12\" href=\"#_ftn12\">[12]<\/a>.<\/p>\n<p>Ein h\u00e4ufiger Fehler ist, dass Planung mit Handeln gleichgesetzt wird, d.h. es wird vielleicht nur der erste Schritt geplant, bevor gehandelt wird, aber nicht der gesamte Weg. Oder aber es wird sich in Ver\u00e4stelungen verfangen, so dass das Ziel schnell aus den Augen verloren wird. Ein ebenfalls nicht zu untersch\u00e4tzendes Problem ist die Bearbeitung \u00e4hnlicher Aufgaben: Es kann ein <em>Methodismus<\/em> entstehen, der dazu f\u00fchrt, dass f\u00fcr eine Aufgabenstellung nicht mehr geplant, sondern ein alter Plan ungepr\u00fcft \u00fcbernommen wird<a name=\"_ftnref13\" href=\"#_ftn13\">[13]<\/a>.<\/p>\n<h4>Die Gruppe<\/h4>\n<p>Als einen letzten Bereich kommt die soziale Komponente beim Handeln und Planen mit komplexen Systemen ins Spiel: Die Gruppe. Menschen haben ein nat\u00fcrliches Bed\u00fcrfnis nach Affiliation. Dieses Bed\u00fcrfnis kann bei der Bearbeitung von Problemen dazu f\u00fchren, dass m\u00f6gliche Konflikte vermieden werden oder eine Loyalit\u00e4t entsteht, die Kritik sch\u00f6nf\u00e4rbt oder nicht zul\u00e4sst. Gerade bei Unsicherheit wird Best\u00e4tigung in der Gruppe gesucht und es wird versucht, diese Best\u00e4tigung nicht zu gef\u00e4hrden. Die Harmonie in der Gruppe wird \u00fcber das eigentliche Ziel (die Probleml\u00f6sung, die Erf\u00fcllung einer bestimmten Aufgabe, etc.) gestellt und es wird nach Erfolgen gesucht, die das Gruppenverhalten als richtig darstellen. Misserfolge werden dabei gerne \u00fcbersehen. Wichtig bei der Arbeit in der Gruppe ist demnach, reflektiert zu arbeiten, Kritik zuzulassen und auch anzubringen, ohne dabei die Gruppe in Frage zu stellen, d.h. Loyalit\u00e4t zu wahren<a name=\"_ftnref14\" href=\"#_ftn14\">[14]<\/a>. Dabei sollte auch immer wieder der Blick nach au\u00dfen gesucht werden, um nicht zu sehr in der eigenen Welt zu leben.<\/p>\n<h3>Zusammenfassung<\/h3>\n<p>Anhand D\u00f6rners Modell k\u00f6nnen folgende Bereiche bei der Arbeit mit komplexen Systemen festgemacht werden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Zielsetzung<\/strong>: Ziele sollten m\u00f6glichst messbar definiert werden<\/li>\n<li><strong>Modellbildung<\/strong>: richtigen Grad der Aufl\u00f6sung w\u00e4hlen; Elemente und deren Beziehungen korrekt und vollst\u00e4ndig abbilden<\/li>\n<li><strong>Zeitabl\u00e4ufe<\/strong>: Systeme m\u00f6glichst lange beobachten und abbilden<\/li>\n<li><strong>Planen<\/strong>: vollst\u00e4ndigen Weg planen und m\u00f6gliche Varianten beachten; nicht in Gewohnheiten verfallen<\/li>\n<li><strong>Die Gruppe<\/strong>: reflektierte Zusammenarbeit; keine blinde Loyalit\u00e4t<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nat\u00fcrlich stellt sich bei der Formulierung solcher Hinweise die Frage, ob und wie dieses (Handlungs-)Wissen vermittelt werden kann. Hier bieten Planspiele die M\u00f6glichkeit, zeitliche Abl\u00e4ufe (vor allen langfristige Abl\u00e4ufe) und die damit verbundene Dynamik abzubilden und zu vermitteln, da in Planspielen diese Abl\u00e4ufe gerafft werden und somit ein Gef\u00fchl f\u00fcr die unterschiedlichen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten geschaffen werden kann. Zudem kann bei Planspielen ein bereits bestehendes Modell sehr gut abgebildet werden, so dass die Probanden mit einem komplexen System und einer bestimmten Problemstellung konfrontiert werden. Es soll allerdings nicht behauptet werden, dass <em>Civ IV<\/em> ein Planspiel ist oder dass es ein Modell m\u00f6glichst realit\u00e4tsnah abbildet. Die Analyse des Spiels bezieht sich auf komplexe Systeme im Spiel und inwiefern hier\u00fcber Wissen vermittelt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Eine weitere hier erw\u00e4hnenswerte Erkenntnis aus seiner Forschung hat D\u00f6rner ebenfalls erhalten: Erfahrung im Umgang mit Entscheidungen (Operative Intelligenz) ist weitaus wichtiger als das schlichte Erlernen von Handlungsmustern aus den hier vorgestellten Bereichen<a name=\"_ftnref15\" href=\"#_ftn15\">[15]<\/a>. Die interessanten Aspekte mit Blick auf die Fragestellung, inwiefern und in welchen Bereichen <em>Civilization IV<\/em> M\u00f6glichkeiten bieten k\u00f6nnte, werden in Kapitel 4 erl\u00e4utert. Vorher wird das Modell beschrieben, mit dem m\u00f6gliche Wirkungen des Spiels untersucht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<p>Weiter zum <a title=\"Transfermodell nach Fritz\" href=\"https:\/\/lordkhan.homelinux.org\/virtuellespielewelten\/?page_id=252\" target=\"_self\">Transfermodell nach Fritz<\/a><\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<p><a name=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> D\u00f6rner 2009, S. 58<br \/>\n<a name=\"_ftn2\" href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> vgl. idem, S. 58-73<br \/>\n<a name=\"_ftn3\" href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> vgl. D\u00f6rner 2009, S. 61f<br \/>\n<a name=\"_ftn4\" href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> vgl. idem, S. 295ff<br \/>\n<a name=\"_ftn5\" href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> vgl. idem, S. 74-86; vgl. D\u00f6rner\/Reh\/St\u00e4udel 1994, S. 403-408<br \/>\n<a name=\"_ftn6\" href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> vgl. Frischknecht-Tobler\/Kunz\/Nagel 2008, S. 23f<br \/>\n<a name=\"_ftn7\" href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> vgl. D\u00f6rner\/Reh\/St\u00e4udel 1994, S. 401ff<br \/>\n<a name=\"_ftn8\" href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> vgl. D\u00f6rner 2009, S. 107-118; vgl. D\u00f6rner\/Reh\/St\u00e4udel 1994, S. 399ff<br \/>\n<a name=\"_ftn9\" href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> vgl. D\u00f6rner 2009, S. 156ff<br \/>\n<a name=\"_ftn10\" href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> vgl. D\u00f6rner 1994, S. 112f<br \/>\n<a name=\"_ftn11\" href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> D\u00f6rner 2009, S. 234<br \/>\n<a name=\"_ftn12\" href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> vgl. D\u00f6rner\/Reh\/St\u00e4del 1994, S. 409-419<br \/>\n<a name=\"_ftn13\" href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> vgl. D\u00f6rner 2009, S. 235-251<br \/>\n<a name=\"_ftn14\" href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> vgl. idem, S. 276f und S. 291f<br \/>\n<a name=\"_ftn15\" href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a> vgl. D\u00f6rner 2009, S. 315f und S. 321-326<\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Vertreter der psychologischen Betrachtungsweise von komplexen Systemen ist Dietrich D\u00f6rner. Er hat in vielen computerbasierten Planspielen herausgefunden, welche Strategien Menschen entwickeln, um mit Problemstellungen in komplexen Situationen umgehen zu k\u00f6nnen. 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